20150922

Statistik 2015


Die Saison 2015 ist vorüber.

Dieses Jahr war mit Abstand das spannendste aller Jahre. Es gab viele Überaschungen.
Hier die Ergebnisse:

Murgtalcup:
In der Vereinswertung die vergange Saison um Lichtjahre voraus der GSV Baden
http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=comp&rank=38&subrank=13

Auch in der Pilotenwertung konnten die Plätze 1-3 von den Geiern belegt werden:
http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=comp&rank=38&subrank=12
Glückwunsch an Sandor, Eric und Christian

Sehr gute Leistung hast in diesem Jahr übrigens auch Simon vom DGCL Loffenau, den Teufelsfliegern bewiesen.


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Die weitesten Flüge

Am Merkur:
1.Platz Eric Trapp
http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=648917
2.Platz Sandor Nusser
http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=665364
3.Platz Marco Gotterbarm
http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=622661

An der Teufelsmühle:
1.Platz Bernhard Mittner
http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=648600
2.Platz Simon Sudermann
http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=656518
3.Platz Christoph Bachura
http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=615937

Längste Flugzeit (ohne das Gelände zu verlassen)

Am Merkur:
1.Platz Sandor Nusser
http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=631135
2.Platz Siegmund Krzemien
http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=658710
3.Platz Mirko Hoffmann
http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=630875

An der Teufelsmühle:
1.Platz Hubert Kraft
http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=640061
2.Platz Christoph Bachura
http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=637470
3.Platz Manfred Leder
http://xc.dhv.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=636021


Die Top Ten der Starts

http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=list_pilots&sortOrder=totalFlights&takeoffID=9543&season=2015
1.Platz Ralf Baumann 91 Starts
2.Platz Sandor Nusser 79 Starts
3.Platz Siegmund Krzemien 65 Starts

http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=list_pilots&sortOrder=totalFlights&takeoffID=9547&season=2015
1.Platz Manfred Leder 84 Starts
2.Platz Alexander Kolberg 80 Starts
3.Platz Ralf Mayer 57 Starts

Letztendlich ist unsere Leidenschaft für das Fliegen mehr als nur Statistik und größer als all diese Zahlen es zum Ausdruck bringen können. Nicht immer bringt der Ehrgeiz uns zu den größten und schönsten Erfolgen. Eric's einzigartiger Flug über mehr als 130km stellt seit der Saison 2015 den neuen Fluggebietsrekord am Merkur dar:
http://www.dhv-xc.de/xc/modules/leonardo/index.php?name=leonardo&op=show_flight&flightID=648917
Eric sagte selbst, es war der entspannteste Flug seit langem für ihn und lief wie von selbst. In diesem Sinne, genießt unser schönes Hobby und always Happy Landings!

20150520

[GSV Baden] Jonas Böttcher ist Geiermeister 2014

source: GSV Baden


Quizzen, Starten, oben bleiben, Streckenfliegen und Punktlanden: 35 Schwarzwaldgeier nahmen bei bestem Wetter an der Vereinsmeisterschaft teil.

Nach gemeinsamem Rasenmähen lud Vorjahressieger Rainer Ganster am Landeplatz zum Briefing. Die Aufgabe gab jedem Flieger eine Chance auf gute Platzierung – egal ob Schulungsschirm oder unstartbare Wettkampfsichel.

In einem kurzen Quiz wurde zunächst Geierwissen abgefragt. Wie lang ist eigentlich die Bergbahn, wie alt der Verein?

Anschließend wurde geflogen – nach Möglichkeit 60 Minuten oder länger. Ein Abstecher zum alten Schloss am Battert gab Zusatzpunkte. Wer danach noch die Landezielscheibe traf, ohne dabei sich selbst oder andere zu gefährden, konnte sich weitere Punkte sichern.

Dank breitem Startfenster war zunächst Taktieren angesagt. Wer früh gestartet war, hatte in der Mittagsthermik zwar beste Chancen, rasch zum Battert zu fliegen – musste während einer größeren Abschattung dann aber auch darum kämpfen, überhaupt oben zu bleiben. Wer später startete, hatte es deutlich leichter, aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer.

[Zeige eine Slideshow]

Dank gutem Wetter und angenehmer Thermik erreichten viele der Teilnehmer die Zielzeit und den Wendepunkt am Battert. Entscheidend wurden nun Landung und Quiz. Auch hier hatte Jonas Böttcher mit einer Punktlandung und 9 von 12 richtigen Antworten die Nase vorn. Spannend blieb es bis zum Schluss. Ingo Winkler landete nicht nur als letzter Teilnehmer, sondern auch auf dem zweiten Platz. Die dritten Podestplätze teilen sich Roland Bandusch und Stefan Stando. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Die Top 10:

Jonas Böttcher
Ingo Winkler
Roland Bandusch und Stefan Stando
Sebastian Schmied
Laszlo Spuller
Stefan Gutmann und Sandor Nusser
Roland Klein
Armin Bellemann, Alois Frietsch und Martin Gabi
Sebastian Volk, Klaus Kraft und Wolfgang Martin
Oliver Zind

Dank perfekter Organisation (Herzlichen Dank!), großzügigen Sponsoren (Herzlichen Dank!), einem Grill  (Herzlichen Dank!), mitgebrachten Kuchen und Salaten (Herzlichen Dank!) ging kein Teilnehmer mit leeren Händen oder leerem Magen nach Hause.

Organisation
Herzlichen Dank für eine gelungene Vereinsmeisterschaft geht an:

Rainer Ganster (Organisation und Jury)
Wolfgang Trexler (Startleitung)
Dieter Fahrner (Jury)
Klaus Kraft und Ingo Winkler: Kuchen- Salat- und Dessertspenden
Werner Becker (Organisation Arbeitseinsatz)
Zahlreiche Helfer (auch Gastflieger!) beim Arbeitseinsatz

[Enztalflieger] Bilder vom Arbeitseinsatz Erweiterung Oststartplatz am 09.5.2015 in der Bildergallerie

[GSV Baden] Gleitsegelwetter: Stefan Hörmann verstorben

source: GSV Baden


Am 10. Oktober verstarb der Erfinder und Macher des einzigartigen Gleitsegelwetters. In den vergangenen Jahren hatten wir alle – die Schwarzwaldgeier – immer wieder mit Stefan zu tun.

Auf zahlreichen Ausfahrten der Schwarzwaldgeier half uns Stefan Hörmann, das Wetter noch besser einzuschätzen und zu verstehen. Lange bevor Apps den Fliegern geholfen haben war seine Fachkenntnis das, was das Fliegerleben für viele Gleitschirmflieger wirklich viel sicherer gemacht hat. Der Kontakt mit Stefan war  immer ein Genuß. Wir haben viel geblödelt, über Projekte wie das Schwarzwaldwetter gefachsimpelt. Und am Ende haben viele Schwarzwaldgeier über viele Jahre am Vereinsabo teilgenommen, das er uns immer wieder herzlich angeboten hat.

Die Gleitschirmszene ist eine Kleine – aber Stefan Hörmann war ein ganz gewaltiger Teil davon. Denn er wa ein Unikat, er hat den Gleitschirmwetterbericht revolutioniert mit grünen und roten Kästchen. Er war ohne es zu wissen ein wertvoller Promi der Szene, ein herzensguter Mensch, der alles für seine Leidenschaft gegeben hat.

Dass er nun nicht mehr da ist macht mich sehr traurig. Auf meinen Reisen war er immer dabei, und vielleicht auch auf Euren. Er hat mir geholfen, immer in die richtigen Ekcen zu fahren um die schönsten Flüge der Alpen zu machen, dort wo es ging. Jeden Abend in einem solchen Urlaub war mir das klar. Seine Arbeit war ein Stück seiner Persönlichkeit. In den letzten Monaten und Jahren ging es ihm leider immer schlechter, eine unglückliche Knie-OP hat ihn stark beschäftigt. Woran er verstarb ist nicht bekannt.

Danke Stefan für all die schönen Momente mit Dir – und durch Deine einmaligen Ratschläge für unsere Freizeit. In unseren Erlebnissen bleibst Du immer ein Teil.

Dein Stefan

Hier die Todesanzeige seiner Homepage:


[GSV Baden] Startplatz Nordost gesperrt

source: GSV Baden



Am Startplatz Nordost haben die Erdarbeiten begonnen, bis auf Weiteres herrscht dort Startverbot. Am Samstag, 8. November, müssen wir zudem selbst Hand anlegen. Bei diesem Arbeitseinsatz müssen verschiedene umfangreiche Arbeiten erledigt werden, nicht nur das übliche Rasen mähen. Der Vorstand bittet daher insbesondere auch die Mitglieder, die heuer an noch keinem Arbeitseinsatz teilnehmen konnten, sich diesen Termin freizuhalten. Genauere Infos folgen rechtzeitig.

[Duddefliecher] Duddefliecher ganz oben

source: Duddefliecher


Achim Torn ist in diesem Jahr Rheinland-Pfalz-Meister und deutscher Vizemeister geworden. Somit hat er in die Geschichte der erfolgreichen Pfälzer Gleitschirmpiloten ein neues Kapitel geschrieben. Schon 1995 und 2012 war er Deutscher Meister. 2009 hat ein weiterer Südpfälzer, Peter Jung, den begehrten Titel errungen. Im Interview mit  duddefliecher.de verrät Achim Torn, warum die Pfälzer Piloten in der Liga immer wieder ganz vorne mitspielen.

Achim, bist du zufrieden mit dieser Saison?

Achim: Ich bin Amateur und fliege nur als Hobby. Und vor mir ist ein Pilot, der in der Weltrangliste unter den besten Zehn ist. Wenn ich ihn schlagen will, müsste ich das Zehnfache fliegen pro Jahr. Daher bin ich mit dem zweiten Platz in der Deutschen Meisterschaft und dem ersten Platz in der rheinland-pfälzischen Meisterschaft sehr zufrieden. Es sind schließlich fünf Nationalmannschafts-Piloten hinter mir in diesem Jahr. Das will eigentlich was heißen.

 

Welche waren die entscheidenden Durchgänge in der Deutschen Meisterschaft?

Achim: Der zweite Durchgang war der wichtigste. Da bin ich als Erster ins Ziel geflogen und hatte eine Viertelstunde Vorsprung vor dem Dritten. Das hat soviele Punkte gebracht, dass es mich nach vorne katapultiert hat.

 

Wie lange machst du bei der Deutschen Meisterschaft schon mit?

Achim: Seit 1991 fliege ich Deutsche Meisterschaften mit.

 

Das sind mehr als 20 Jahre. Was hat sich in dieser Zeit geändert?

Achim: Die Wettbewerbe sind nahezu gleich geblieben. Nur die Leistung von den Schirmen hat sich natürlich deutlich gebessert und dadurch sind auch die Entfernungen viel größer geworden. Bei der Deutschen Meisterschaft sind wir in diesem Jahr zweimal eine 150 km FAI Dreieck geflogen. Das zeigt, wie leistungsfähig die Gleitschirme geworden sind.

 

Was ist bei solche Aufgaben wichtiger: Technik oder Strategie?

Achim: Am wichtigsten ist die Erfahrung. Meistens fliegen alle die gleichen Routen. Wenn einer abweicht, kann er natürlich Glück haben, aber das ist eher selten der Fall. In der Regel sind viele erfahrene Piloten dabei, die ganz genau wissen, wie gewisse Routen am besten geflogen werden sollen.

 

Sind die Kenntnisse der Ortsgelände entscheidend?

Achim: Eigentlich nicht. Ich war in diesem Jahr in Mexiko und bin beim World Cup mitgeflogen, und vom Prinzip her ist es ja immer das Gleiche. Dank der Erfahrung weiß man, welche Gelände vielversprechend sind. Die Regeln der Thermik sind immer die gleichen, egal ob man in Mexiko, in den Alpen oder bei uns im Pfälzerwald fliegt.

 

Wenn Erfahrung so wichtig ist, ist das Training dann entscheidend? Wie bereitest du dich auf einen Wettbewerb vor?

Achim: Selbstverständlich bei uns im Pfälzerwald. Wenn du bei uns, in unserem Gelände fliegen kannst, dann kannst du überall auf der Welt fliegen. Wir haben Bedingungen, die nicht so hervorragend sind wie die in den Alpen. Wir lernen jeden Heber zu nutzen, und das ist auch im Wettbewerb einen Riesenvorteil.

 

Machst du nächstes Jahr bei der Deutschen Meisterschaft wieder mit?

Achim: Ja, klar. Solange es so weiter läuft, mache ich mit. Es macht sehr viel Spaß. Im Jahr 1995 habe ich den ersten Titel gewonnen. Vor zwei Jahren dann wieder. Es läuft also gar nicht schlecht.

 

Werden wir dann wieder mal einen Deutschen Meister aus der Pfalz haben?

Achim: (Lacht) Das kann man so nicht voraussagen. Beim Fliegen kommt es auf so viele Faktoren an und auch auf das Quäntchen Glück, dass man immer wieder braucht, wenn die Thermik genau dann ausgelöst wird, wenn du ankommst. Aber wer weiß.

 

Dann wünsche ich dir schon mal viel Glück.

Achim: Danke!

 


[Duddefliecher] Beate ist Vereinsmeisterin 2014

source: Duddefliecher


Zum ersten mal in die Vereinsgeschichte wurde eine Frau als Vereinsmeisterin gekrönt. Mit 25 Punkte und satte 7 Punkte Abstand vom zweiten Platz holte Beate B. den Pokal. Nachdem die Vereinsmeisterschaft zweimal nacheinander wetterbedingt verschoben werden musste, konnte die Veranstaltung am 18.10 beim besten Wetter und sommerlichen Temperaturen stattfinden. Zwei Durchgängen wurden für die 16 anwesenden Piloten geplant und durchgeführt. Die erste Aufgabe war ein Sandbeutel aus der Luft in einem Kreis zu werfen. Anschließend mussten die Piloten ziellanden. Dank zwei perfekten Würfen und zwei sehr präzisen Ziellandungen konnte Beate die Meisterschaft für sich sichern. Zweiter wurde Sebastian B. , dritter Martin D.

Für alle andere Piloten gab es viel spaß und vor allem unfallfreie Flüge. Einen besonderen Dank geht an die Helferinnen und Helfer Jessica  B. Natalie S., Thomas S. und Axel G. sowie an Günter P. der die Meisterschaft meisterlich leitete. Die Preise wurden von der Firma "Skywalk" gesponsort.

Hier sind die Fotos vom Wettbewerb

Und hier das sehr schöne Video von Thomas S
http://youtu.be/ZQ8dWrKz6Sg

[1.PCS Parafly Club] Ölüdeniz – Späte Versöhnung mit dem Sommer 28.9. - 5.10.14

source: 1.PCS





Stehend: Traute, Wolfgang (TO), Christine, Rita, Peter, Michael
Vorn sitzend - Bodo, Olly (TO, Bericht) Anke
Auf Olly sitzend: Chris

Okay, zugegeben, der Titel klingt nach Rosamunde Pilcher. Die Rede ist aber von einer Fliegerausfahrt, die ich gemeinsam mit Wolfgang („Frosty") durchführen durfte.

Der Südwesten der Türkei empfing uns – mit Regen und einem recht kühlen Wind. Aber wir gönnten es den Einheimischen – es war der erste Regentag seit 6 Wochen. Es sollte auch der Einzige bleiben. Fast jeden Tag konnte wir ausgiebig fliegen.

Vom knapp 1.900 Meter hohen Babadag runter bis direkt ans Meer, das Ganze bei Nichtstun mit 0,5m Sinken. Dauert also ne Weile und das Panorama beim Fliegen ist fantastisch. Die Küste um Ölüdeniz gehört zu den schönsten der Türkei, entsprechend touristisch ist die dortige Infrastruktur aber dennoch nicht so riesig wie in Side und Co. Wenn man sich oben hält kann man stundenlang auf über 2.000 m fliegen und sich am Panorama sattsehen.


An guten Tagen drängen sich rund 20 Shuttlebusse auf den Berg, allein 150 Tandempiloten verdienen sich Brot und Butter an dieser Location. Der private Betreiber verlangt eine Gebühr für die Auffahrt, dafür sind die Startplätze regelrecht ausgepflastert, Toiletten und Gastronomie vorhanden. Starten geht einfach: Irgendwo auslegen (gerne auch vor jemandem), „Takeoff" brüllen und losrennen. Bei unseren Startbeobachtungen haben wir allerhand fürs Auge gesehen.

Gelandet wird direkt am Meer, entweder Sandstrand oder Uferpromenade. Einfach reinfliegen. Helfer der Flugschulen dort schieben schon mal die Passanten zur Seite. Wer also schon immer mal wissen wollte, wie sich geflogene Anarchie anfühlt, der sollte dort mal hingehen. Und wer seinen Liebsten einen Tandemflug schenken möchte – mit 80 € ist man dort dabei.

Hoch geht's mit dem Dolmus-Bus, dem Taxi oder den Shuttlebussen der Flugschulen, mit ein bisschen Eigeninitiative kein Problem.

Unser Hotel war ein hervorragender Ankerpunkt, etwas außerhalb in einer Lagune gelegen (das freut den Kleinen), mit einer sehr guten und reichhaltigen Küche und freundlichem und hilfsbereiten Personal.

An Ausflugszielen in der Umgebung mangelt es nicht, wir haben allerdings nur die Kurzstrecke per Schiff in die Schmetterlingsbucht geschafft, Wolfgang landete dort sogar ein. Die Geisterstadt Karaköy, die Shoppingstadt Fethiye... war leider alles nicht drin. Wir waren lieber fliegen ;-)

Alles in Allem würde ich meinen, das schreit nach Wiederholung …

Weitere Infos zu Anreise und Fluggebiet: ...(Link zum PDF)
Bilder gibts hier.

20150519

[1.PCS Parafly Club] Molveno 2014 – Überraschungswoche mit regelmäßig großer Dusche und dennoch unverhofften Flugfenstern 6.-13.9.14

source: 1.PCS


Teilnehmer: hinten stehend Hans (Bericht), Reinhold,
mitte Mathias, Markus, Reiner, Sarah, Michael, Frank
vorne Rasmus, Arthur, Martin (TO), Albrecht, Holger
nicht auf dem Bild Petra (mit Mirja), Werner und Doris

Die Sprüche und Tatsachen der Woche waren:
„Traue keiner Wetterprognose, die du nicht selbst getunt hast"
„Tröppelt es bloß oder regnet es schon"
„Wir haben alles richtig gemacht."
„Ist heute ein Flug möglich ? Schaun wir mal"
„Beste Woche des Sommers"

OK, solche Widersprüche sind erklärungsbedürftig, deshalb hier der Reihe nach:
Wer im Vorfeld die Wetterprognosen aus dem Internet und auch vom TO Martin mitbekommen hat, erinnert sich an Genua-Tief, Adria-Tief und Ähnliches.
Die Erwartung war also nicht sonderlich hoch gesteckt, und das war auch gut so.
Am Anreisetag gingen die Autos der Tourenteilnehmer zu ganz unterschiedlichen Zeiten auf die Piste, angefangen von 6:00 bis 14:00 Uhr. Am Ende des ersten Abends gab es dann zwei Lager, die für sich in Anspruch nahmen, alles richtig gemacht zu haben.
Da waren die Ersten (6:00 Uhr) und die Letzten (14:00 Uhr). Naja, je nachdem wie man die Sache angehen möchte, kann man jede Lösung für sich stehen lassen. Die Anfahrt war zwar für Beide staufrei, aber die Frühaufsteher konnten letztendlich am ersten Tag bereits (mind.) einen schönen und dazu noch trockenen Flugverbuchen.

Die Abläufe der Tage von Sonntag bis Freitag haben sich dann insofern geähnelt, daß man mit verhaltener Erwartung auf den Berg ging und oft merkte, daß doch immer was ging! Aber der Regen kam zuverlässlich *jeden* Tag, es war nur eine Frage der Zeit.
Und es kam auch schon mal vor, dass es dann auch noch ein Flugfenster nach dem Regen gab.
Die größte Überraschung hatte aber dann der Freitag für uns parat. Mit Nordföhnansage mußte man sich schon mal einer Flugschule gegenüber rechtfertigen, wenn man sich am Startplatz mit Packsack blicken ließ. Aber mit der Aussage von Frank, dass man vielleicht noch eine Stunde warten muß, verschanzten sich die meisten von uns vor dem kräftig wechselnden Wind aus (Nord-)Ost und Süd hinter ihren Packsäcken in einer Art Wagenburg zur Spielstunde.
Und siehe oh Wunder, es kam wie man ahnt, dass man sich dann doch in die Luft wagen konnte – und dann der ein oder andere an diesem Tag seinen längsten (Albrecht – der uns auch den Dummy machte, 1:30 h) oder seinen höchsten Flug (Arthur, 2.700 m) hatte oder nach Toplandung den Schirm dann vom Fahnenmast lösen durfte (Martin).
Also alles in allem eine unverhofft gute Woche. Die Einheimischen bestätigten, dass es diesem Sommer noch nie besser war. Könnte stimmen, denn es waren bis zu 12 Flüge möglich. Auch Flughungrige wie Albrecht und Reinhold kamen auf ihre Kosten. Reinhold freut sich über seine Serie an Flügen 3/3/2/2/1/1 . Martin freut sich über seine ausreichende Airtime (10 Flüge, 9 h), die sogar positiv zu seiner Jahres-Flugzeit-Statistik passte, und Sarah mit Michael freuen sich über ihre vielen Starts sowie Sitz- und Liegeproben beim Groundhandeln.

Lieber Martin, als Berichteschreiber wurde mir von den Teilnehmern aufgetragen, dass ich im Bericht unbedingt unseren Dank zum Ausdruck bringen soll.
Das tue ich hiermit: - ja, es stimmt wirklich und kann bestätigt werden - wenn du eine nahezu perfekte Organisation einschließlich Brötchenservice genießen möchtest, dann geh mit Martin
wenn du günstig zum Fliegen kommen möchtest, dann geh auch mit Martin
und wenn du viel Input über das Fluggebiet, über das Wetter und über Fliegerthemen als Bereicherung siehst, dann geh erst recht mit Martin.

Ach ja, und da war doch noch die neue Bahn !
Die Wochenkarte hat sich eindeutig gelohnt, da wir mehrfach auch mal wieder runterfahren mußten. Der neue Wochenpreis beträgt jetzt übrigens 60 €. Dafür kamen wir aber intensiv in den Genuß der neuen schicken 8 (!!!) Millionen Euro teuren Bahn. Und wir waren öfters wegen Regen auch mal froh, dass diese jetzt geschlossene Kabinen hat. An der bekannten lahmen Sesselbahn hoch zum Refugio La Montanara hat sich allerdings nichts geändert. Diese lief wegen einem Downhill-Event und dem damit verbundenen Fahrradtransport auch mal extrem langsam. Ansonsten wäre das nicht sonderlich erwähnenswert, nur wenn man bei einem ordentlichen Regenschauer in der Luft sitzt und die Bahn fast steht, findet man einen Regenschirm im Packsack als gar nicht mehr so unnützes Utensil. Reiner war uns diesbezüglich schon ein Stück voraus.
Weitere  Stichworte und Rückmeldungen der Woche waren:
-    angenehme Wohngemeinschaften
-    Radfahren ist gefährlicher als Gleitschirmfliegen (Helieinsatz wegen Radunfall)
-    Die PCS'ler beherrschen die Vorflugregeln!
-    Perfekte Harmonie
-    O-Ton vom TO „das ist der Wahnsinn, ab Dienstag war das Flugprogramm eigentlich schon abgeschrieben"
-    Latte M i è l e (morgendlicher Sound aus dem Radio)
-    man könnte doch auch mal auf die Paganella gehen
-    mit Grillen war nix
Die reichliche Anzahl an Bildern erzählen euch den Rest
Hans
Zu den Bildern gehts hier...


[1.PCS Parafly Club] Raid Chamois 2014 - Wettrennen der Gemsen 30.8.14

source: 1.PCS


Zum 10. Mal fand am Samstag, den 30. August 2014 am Lac d'Annecy dieser  Hike&Fly-Event statt. Diesmal mit ca. 31 Teilnehmern, darunter 3 Frauen.

Es wurden wieder zwei Teilnahme-Alternativen angeboten:

1. "Decouverte" erlaubt Hike&Fly ohne Zeitnahme auf einem verkürzten Parcours kennenzulernen (ca. 30 km Luftlinie)
2. "Raid" ist ein Mini-X-Alps mit Zeitnahme (ca. 65 km Luftlinie)

Nach einer langen Regenperiode ließen die Wetterprognosen auf einen fliegbaren Tag schließen. Bei einer PCS-Ausfahrt im Frühjahr hatte ich versucht den Großraum Annecy fliegerisch weiter zu erkunden und hatte Glück den ersten Turnpoint (TP) zu kennen (Dent des Portes/TP1). Die drei weiteren Turnpoints kannte ich gar nicht oder nur aus der Talperspektive bzw. aus Google-Earth-Ansichten.



Bild 1: 2D-Ansicht der Aufgabe "Raid" mit Pilotenpositionen vor Ende des Wettbewerbs

Start war um 7:00 Uhr in der Morgendämmerung (mit Live-Tracking) und Zeit blieb uns bis 21:45 Uhr abends. Er regnete nicht, aber die Wolken hingen tief und alles war ziemlich feucht. Der erste Turnpoint lag auch nach dem 3h-Aufstieg noch in den Wolken. Statt Wolkenlücken abzuwarten, nutzten Taktiker die Zeit, um noch am Vormittag zu Fuß die SO-Flanke des Parcours zu erreichen und dort erstmals zu starten. Mit der Brise am Nachmittag konnten sie teilweise im Flug den Col du Fer (Mont Charvin) passieren und Richtung Thônes/TP4 abgleiten


Bild 2: Thomas Börner auf dem Weg zu Turnpoint 1.

Ich verlor am ersten Turnpoint ca. 1,5h durch Warten auf eine Wolkenlücke – die Basis war sehr niedrig. Nach dem zweiten Aufstieg (Dent d'Arclusaz/TP2) war es bereits Nachmittag und ich hatte beim Start mit einer starken Seitenwindkomponente zu kämpfen. Die vor mir liegende SO-Flanke lag inzwischen im Lee des Talwindes und im Wolkenschatten. Zudem galt es ein Naturschutzgebiet zu umfliegen. Statt den Dent de Sambuy/TP3 zu überfliegen reichte es nur zu einem 12 km Flug ins Tal d'Isère.

Dort konnte ich erstmals meinen Supporter  treffen, da der Parcours zu Beginn durch ein mit dem Auto schwer zugängliches Gelände führte. Um ca. 19:00 Uhr meldete ich mich telefonisch beim Organisator aus dem Wettbewerb ab (nach 12 Std., 21 km, 2100 Hm, Platz 12 von 20).

Zurück in Doussard gab es ein warmes Essen und ein geselliges Beisammensein der Teilnehmer, während die Besten noch auf der Strecke waren. Sechs Teilnehmer erreichten Thônes/TP4, keiner das Ziel. Dennoch sind beachtliche Flüge  zustande gekommen. Der Sieger, Bertrand Chol hatte ca. 95% des Parcours geschafft - Herzlichen Glückwunsch.

Am Abend konnte ich mit meinem Supporter, André und seiner Frau, Joelle - die mich vom heimischen PC aus per Telefon bei der Orientierung unterstützt hatten - entspannt guten französischen Rotwein genießen.


Bild 3: Siegerehrung: 1. Bertrand CHOL; 2. Jean CLAUS; 3. Robin GUDEFIN

Wer Interesse an Veranstaltungen dieser Art hat, kann sich nächstes Jahr beim „Wettrennen der Gämsen" anmelden oder sich um die Teilnahme an mehrtägigen Veranstaltungen bewerben (Airtours, bornes2fly, Vercofly).

Ich werde im PCS-Programm 2015 ein vergleichsweise entspanntes Hike&Fly-Wochenende im Bregenzer Wald / Kleinwalsertal anbieten. Interessenten bitte über Kontaktformular oder per Email melden.

Thomas


[1.PCS Parafly Club] Scuol im Engadin 7.-10.8.14

source: 1.PCS


Michael, Jens, Joachim, Monika, Wolf, Anja, Stefan (TO)

Fliegerisch durchwachsen dafür super Campingplatz mit Tiptop-neuen Sanitärräumen, schönem Rasen und mächtig viel Zelt-Platz sowie wunderschöne Gegend mit tollem Panorama! So präsentierte sich das 1.PCS-Wochenendziel am 07. bis 10. August, Scuol im Unterengadin,
 
landschaftlich und zivilisatorisch allemal eine Reise wert. Herrliche Strecken zum Radeln, hübsche Engadiner Dörfer, interessante Geschichten. Einzig das Wetter zeigte sich - typisch für diesen Sommer 2014 - selbst in dieser sonst wetter-begünstigten Ecke der Schweiz nicht so ganz von der para-freundlichen Seite: sonnige Phasen wechselten sich mich 100% Bewölkung und Regen ab. Auch die Windrichtung war meistens eher suboptimal. Der Anreise-Donnerstag bot noch recht gute Flugmöglichkeiten die von den meisten Teilnehmern auch ausgiebig genutzt wurden, wenn auch weit unterhalb der hier häufig anzutreffenden Basishöhen von >4000m. Gemeinsam mit den Spätangekommenen nistete man sich dann abends auf dem herrlich gelegenen und sehr schön gepflegten Campingplatz auf der anderen Talseite ein. Aufbau und einrichten gingen wie üblich geübt und zügig von statten. Nachdem das Basislager stand konnte die kulinarische Seite ausgelebt werden, der eine Teil bei der Selbstverpflegung, der andere suchte sich was nahrhaftes in der lokalen Gastwirtschaft.

Freitag und Samstag wurden wettermäßig etwas durchwachsener. Freitag konnte zumindest zum Thermikfliegen genutzt werden, der Samstag musste mehr für Sightseeing und Ausflüge in den nahegelegenen Nationalpark herhalten. Alibi-Abgleiter waren am Samstag aber auch noch drin bevor es abends noch künstlerisch wurde: Ein modernes Künstler-Projekt in der Nähe neben einer alten Trinkhalle am Inn wurde besucht. Zum Glück waren die Kunstwerke gekennzeichnet und beschrieben, so konnten wir sie gut erkennen und unseren Horizont weiten :-) ... Sonntag war wieder deutlich sonniger und die meisten
haben sich den Flugtag nicht entgehen lassen.

Fazit: superschöne Gegend, tolle Flugmöglichkeiten die jedoch nicht ausgereizt werden konnten.
Geflogen wurde aber jeden Tag!
Wiederkommen!

Photos gibt es hier.

[1.PCS Parafly Club] Dolomiten - Wolkenfrust statt Fliegerlust 13.-20.9.14

source: 1.PCS




Teilnehmer: stehend Klaus, Rainer, Wolf, Ewald, Martin (TO und Bericht), Holger, Rüdiger, Frank
davor: Markus, Franz, Diethard

Positiv:
- an 6 Tagen wurde geflogen, an 4 Tagen mit Überhöhung
- es gab durchaus auch einige mehrstündige Flüge
- seit Jahren mal kein Tag mit Schnee
- top WLAN (sogar TV-Streaming lief weitgehend ruckelfrei)
- bis auf deutsche Kaffemaschine sehr gut ausgerüstete Küchen
- diesmal hatten wir sogar an Tabs für die Spülmaschine gedacht :-)
- alle 5 Autos fanden Platz in der Tiefgarage (eigentlich nur exakt eines pro App. => 3)
- weiterhin 10% Pauschalrabatt für Flieger in Pizzeria Olympic
- Riesen-Pizzen bei Salin sind nun "nur" noch knapp unter 40 cm groß und werden damit erst ab 2/3-tel Verzehr kühl
- keine Aussenlandungen, keine Verletzungen an Mensch und Material
- kein Rettungs-Heli in der ganzen Woche
- keine Dust-Devils und insgasamt (fast zu) wenig Wind
- 4 Teilnehmer flogen zum Rosengarten (bis Vigo, Fuss des Karrerpass'), 2 schafften es sogar wieder zurück bis Campitello
- "hart erbremste" 12 Minuten Flugzeit lag auch mal überm Gruppenschnitt. (Der Tagessieger hatte da 21 Minuten.)
- Erfolgreiches Nordwind-Soaring am Sella-Pass (erst reichte es gut zum Obenbleiben, dann schaffte man das Landen und Einpacken gerade noch vor dem - heftigen - Regen)
- mit weniger als 100 m Höhenverlust von der Rodella an die Wand der Grohmannspitze ... und zurück!
- gaaanz ruhiges "Seewind"-Soaring vor der Rodella (aber max. 100 m drüber sonst wieder IFR / Wolkenflug!)
- weniger Flugzeit heißt mehr Zeit, um ans Essen zu denken. Sprich: planen, einkaufen, schnippeln und selber kochen (ja, ok, danach auch noch saubermachen und aufräumen).
- Freundschaftspreis für top-Wohnungen
- vergessene Sonnencreme machte keine Probleme
(vergessene warme Handschuhe oder lange Unterhose dagegen sehr wohl!)
- kein individueller Frust über verpasste Hammerflüge und damit insgesamt eine überraschend ausgeglichene positive Gruppenstimmung

Nun dann aber doch auch die negativen Punkte:
- einfach durchgehend zu viel Feuchte
- kaum bzw. selten Sicht auf die phantastischen Dolo-Klötze
- Basis oft unter 2.600 m (manchmal unter 2.000 m :-( , SP auf knapp 2.400m)
- begrenzter Luftraum in alle Dimensionen
- nicht nachvollziehbare Windstillen und Thermik-"Löcher"
- zu dynamischer (nicht vorhersehbarer) Wechsel zwische VFR und IFR (die Wolkenschwaden-Untergrenze änderte sich innerhalb von 3 Minuten um bis zu 500 m!!!)
- trotz idealer Startbedingungen waren einige Gruppen da, bei denen 3 - 4 Startabrüche (pro Starter!!) normal waren. Zügiges geordnetes Starten ist damit natürlich nicht möglich ...
- fehlende Trockenräume für Schirme und anderes Material
- keiner von mind. 5 täglich konsulierten Wetterberichten erweckte irgendwann mal relevante Dolo-Flüge-Hoffnungen
- warum sagen die Wetterberichte ausgerechnet in der Woche den täglichen Regen alle richtig vorher?
- kein Pecol-Belvedere-Abendsoaring
- ebenso kein Toplanden und Rumspielen am fast schweizerischen "Boullion"-Hügel, Crepa Negra, südlich vom LP
- trotz verfügbarer General-Lift-Wochekarte weder aufs Pordoi noch an den Fuss des Marmolada-Gletschers gekommen.
- diesmal kein Abschieds-Flug-Geschenk im Stubaital (in 2013 flogen dort alle über eine Stunde und mussten runter, weil die Heimkehr nicht zu spät sein sollte ... )

Fazit: die Dolos sind einfach so fazinierend, dass auch nun doch schon einige Jahre andauernde "suboptimale" Wochen nicht vom Wiederkommen abhalten! 2 gute Tage würden alles rausreißen! dazu dann noch 2-3 Durchschnitts-Flugtage. Das wäre perfekt. Nächster Versuch Ende Sept. 2015. Die Betten sind schon vorreserviert :-)
 
Martin
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20150512

Warten auf den Hammertag




​Angeregt durch einen Chat bin ich mal wieder die alten RASP Quellen durchgegangen. RASP BLIPMAPS werden unter Linux berechnet und basieren auf den Daten eines Wetterdienstes. Diese Berechnungen beschränken sich auf den für uns Gleitschirmflieger interessanten Teil der Atmosphäre, den Raum zwischen Erde und Wolken. Es hieß die Berechnungen würden nicht mehr durchgeführt. Das scheint richtig für den deutschen Server des Physikers und Segelfliegers Hendrik Hoeth die über http://rasp.linta.de abgerufen werden konnten. Offenbar haben sich die Modelldaten geändert und Hendrik hat sich bisher nicht die Mühe gemacht die entsprechenden Anpassungen vorzunehmen. Wer dieses Konglomerat aus Scripten und Fortran Code selbst nutzen möchte um seine eigenen Wetterkarten zu rechnen, findet hier eine Anleitung: http://www.drjack.info/twiki/bin/view/RASPop/SiteInstallation
Der letzte Link auf dieser Seite führt zu einer Anleitung und einem fertigen Image für die Amazon Elastic Cloud, wo man Rechenleistung zeitweise und bei Bedarf für kleines Geld mieten kann.


Für viele einfacher und interessanter dürfte aber die Seite des Schweizers Jean Oberson sein. Er rechnet seit Jahren unentgeltlich für die Community. T-Shirts zur Unterstützung seiner Seite (das alles kostet nicht nur Strom, die Hardware hat auch ihren Preis) können für 35CHF erstanden werden. Er hat sich einem neuen Format zugewandt daß sich vom klassischen Gewand der BLIPMAPS wie wir es von http://rasp.inn.leedsmet.ac.uk oder http://www.cumulus.it/raspit/?lang=de kennen abgewandt. Und ich muß sagen die sehr detaillreiche Meteogrammdarstellung gefällt mir ganz gut, auch wenn die im Gegensatz zu den Maps auf einen Spot beschränkt ist.


http://www.soaringmeteo.ch/GFSw/googleMap.html
Dort einfach Karlsruhe raussuchen und Meteogramm init12Z anklicken.

Wer die Maps Darstellung bevorzugt, findet am ehesten bei http://meteo-parapente.com/?lang=en Karten für unsere Region.


Beispiele habe ich als Bild angehängt. Ich hoffe ihr habt Spaß damit.