Manfred, Torsten und Rainer ließen sich durch den Schnee nicht abhalten und zauberten Farbe in die sonst monochrome Welt...
Der Wald im Bereich des Startplatzes
Manfred, Torsten und Rainer ließen sich durch den Schnee nicht abhalten und zauberten Farbe in die sonst monochrome Welt...
Der Wald im Bereich des Startplatzes
Liebe Gleitschirmkollegen!
Ein sehr seltener Blick hinter die Kulissen, denn selten geht Advance mal zu einem Infoabend außerhalb der Schweiz. In dieser Saison sind sie bei den Schwarzwaldgeiern. Eintritt ist frei für alle Mitglieder der Nachbarvereine.
Link zum Artikel: www.gsvbaden.de/content/view/522/1vereine/
Vortragsthemen:
- Vorstellung der Firma und des Teams
- Entwicklungstools (Gleitschirme werden 3D konstruiert, Leinen korrigiert, …)
- Forschungsprojekte: So wie bei großen Flugzeugherstellen werden diverse Tools eingesetzt um die Anzahl an Prototypen zu verringern
Ort:
Gaststätte Molkenkur,
Quettigstrasse 19, Baden-Baden.
Freitag, 01.03.2013 – Beginn 19:00 Uhr.
Hier ist der Standort auf der Karte: http://goo.gl/maps/fRpK
Liebe Grüße!
Stefan Scheurer
Teilnehmer: mangels Flügen und/oder fehlender zeitiger Entscheidungsfreude leider nur 4 PCS-ler (v.l.n.r.): Markus, Reiner, Martin (TO und Bericht), Bodo
Madeira, wo ist das nochmal ? Ca. 500 km NNW-lich von Teneriffa.
Gehört das zu den Azoren? Nein, die sind einiges weiter (N-)westlich.
Klima wie Kanaren? Ja, durchaus vergleichbar. Tendenziell etwas feuchter. (wir hatten angenehme 16 und 22 Grad))
Topografie? Unglaublich wild, bergig, steil, 8chroff!
Maße: 50 km breit (W-O), 20 km breit (N-S), 1800 m hoch.
Flora / Vegetation? Überall grün. Größtentels fast urwaldartig. Erstaunlich viele, eher von Mitteleuropa her erwartete, Laub-Gewächse.
Gibt es Strände? Nun die Definition von "Strand" muss angepasst werden: grobe Fussballgroße "Kiesel" statt Sand oder feine Steine, dazu deutlich schmaler (z.T. kann man einen Schirm nur bei Ebbe trocken ablegen!). Ja, mit dieser Definition gibt es dann vereinzelt welche ...
Wassersituation? Durch eigentlich ständig vorhandene Passat-Staubewölkung und im Gegensatz zu den Kanaren fehlende großflächige Abholzungen gibt es Wasser im Überfluß. Auch weit oben auf über 1200 m. Aufwendige Kanäle, die sogenannten "Levadas" leiten das Wasser vom Norden, z.T. durch lange (teils begehbare!) Tunnel, in den trockeneren Süden und werden dort durch manuelle Schleusenwarte nach historischem Zeitplan auf einzelne Äcker umgeleitet.
Wie sieht es mit Fliegen aus ? Unzählige Startplätze, fliegerisch reizvolle Klippen in verschiedene Richtungen. Aber: ..... gaaaanz wenige (und oft kleine) Landeflächen!
Die SPs haben allerdings überwiegend nichts mit "normalen" SPs gemeinsaam. Oft sind es fast ebene Flächen, die gerade ausreichen, einen Schirm - mit gehörig Anfangsimpuls - hoch zu bekommen. Aber: in Madeira wird eh nicht aktiv gestartet, sondern immer erst ground-ge-handled, und wenn der Schirm dann gut steht, kann man dann ja etwas Druck auf die Bremsen geben und hebt senkrecht ab. Daher braucht man ja auch keine Startlaufflächen :-) Und die Hangneigung ist eigentlich unwichtig. Man kann auch mit 90 Grad quer zum Hang vom Groundhandlen aus abheben. Beim Zuschauen zunächst sehr gewöhnungsbedürftig. Aber es funktioniert!
Und was macht der Wind? Trotz guten Basiswetterdaten und vermeintlich eindeutigen Verhältnissen (NO-Passat wird durch Bergkette abgehalten => Lee-Thermik im Süden) für Normal-Flieger nicht einschätzbar! Selbst die Piloten unseres A320 "tippten" auf eine falsche Windrichtung, eben NO, der ja auch überall vorhanden war, und mussten kurz vor dem Aufsetzen feststelle, dass unten SW und zwar mit ordentlicher Stärke, war. Also, großen Runde übers Meer und "falsch rum" noch mal probieren!!!
Nicht mal auf die deutlich sichtbaren Meereswellen kann man sich verlassen. Die kommen schön von Ost / NO, wenn man aber in diese Richtiung landet, hat man ... ja, Rückenwind (Folge: Laternenberührung :-( )!?! Das ist kein Mikro- sondern ein (bzw. ganz viele!) Nano-Klima!
Was geht wenn's nicht geht? Wandern! Oft ohne große Höhenmeter aber spektakulär entlang den Levadas. Funchal ist für Neulinge Pflicht, aber in 2 Stunden ist man durch. Verlängerte auf Stelzen stehende Landepiste (angeblich das größte Betonbauwerk Portugals). Ost- und Westzipfel, spezielle Steilklippen (mit Seilbahnen).
Und was hat das mit den Tunnels im Titel auf sich? Ausser den Levada-Tunnels kann man es sich ausmalen: Steilküsten und viele enge steile Täler. Da kann man für 20 km Luftline schon mal 4 Stunden unterwegs sein! Abhilfe, klar, Tunnel. Und zwar "immer und überall". Interessant auch: Überholen ist fast nur in Tunnel möglich (und auch erlaubt!).
Wie sah es jetzt konkret mit Fliegen aus ? An 5 Tagen sind wir von 6 verschiedenen Startplätzen aus geflogen. Teilweise an Stellen, die selbst Locals fast nie befliegen. Leider nur einmal am privaten super-top gepflegten Haus-Start (und Toplande-)Platz und auch nur an 2 Tagen länger als 1 Stunde. Dafür aber bei allen über gewohnte Fliegerhorizonte bzw. bisher gültige persönliche Grenzen hinweg!
Geht Ihr wieder hin ? Aber klar doch: Schon Mitte November 2013 :-)
Ostern eingeschränkter Bahnbetrieb für Gleitschirmflieger!
Am Ostersamstag (30. März 2013) findet traditionell das Ostereiersuchen am Merkur statt. Die Bergbahn braucht alle Kapazitäten und bitten uns zu berücksichtigen, dass zwischen 11:00 und 15:00 Uhr keine Gleitschirme transportiert werden können. Rauflaufen oder vorher hochfahren geht natürlich.
Den jüngsten Kindern wird der Osterhase die Eier persönlich überreichen oder ins Körbchen legen, so die Stadt Baden-Baden. Das Schminken von Hasengesichtern und Basteln der Hasenohren gehören ebenso zum Programm, wie das Lösen des Preisrätsels bei einem Spaziergang über den Hasenweg auf dem Merkur. Außerdem haben alle Kinder an diesem Tag mit der Merkur-Bergbahn freie Fahrt. Erwachsene zahlen den ermäßigten Preis von 3 Euro für die Berg- und Talfahrt.
Hallo zusammen,
in der Pfalz tut sich was! Und zwar an der Startplatzfront. Den Hohenberg konnten wir noch aus unseren Reserven finanzieren für den Rest am Blättersberg und den Förlenberg wird es eng. Deshalb haben wir einen Kredit beim DHV aufgenommen und die Mitgliedsbeiträge erhöht. Um dies alles umzusetzen zu können bitten wir um eine Spende! Das gespendete Geld ist für die Startplätze zweckgebunden. Auf Wunsch werden auch Spendenquittungen für Beträge ab 20 Euro ausgestellt. Hoffe auf eure Spenden, damit die Startplätze immer besser werden.
Gruß Gerhard
P.S.
auf Vereinskonto
BLZ 548 500 10
KtoNr 35001544
Inh: Südpfälzer Gleitschirmclub
http://www.duddefliecher.de/index.php/fluggebiete
Die Startplätze liegen rund um Annweiler an der B 10 zwischen Landau in der Pfalz und Pirmasens. Wer Lust hat, einmal hier zu fliegen, sollte unbedingt einheimische „Duddefliecher“ kontaktieren. Ein paar Telefonnummern von Fliegern, die oft am Berg anzutreffen sind und mit deren Hilfe ihr sicher die Start-und Landeplätze findet, stehen am Textende. Noch eine Warnung: Nicht erschrecken, wenn ihr auf Original „Pälzer Krischer“ trefft (so nennen sie sich übrigens selbst!). Sie sind manchmal ziemlich „raubeinig“, laut, heimatverbunden und stolz aber flugbegeistert, auskunftswillig und sehr gesellig. Am Ende eines Flugtages sitzen „Palzflieger“ gern am Dernbachhaus - einer der vielen urgemütlichen Pfälzer Waldhütten - direkt am Landeplatz und da werden die Eindrücke und Erlebnisse aller „großen“ und „kleinen“ Flieger noch einmal erzählt und der Durst beim wohlverdienten Schoppegläsche gestillt.
Schlechte Wetteraussichten und eine recht zähe Anfahrt über den dicht verschneiten Fernpass mit mehreren liegen gebliebenen LKWs ließ bereits am Freitag nichts Gutes erahnen. Doch als ich dann mit Tanja über den Brenner kam, erwartete uns strahlender Sonnenschein und die Stimmung stieg erheblich. Von unserer Wirtin Gonda erfahren wir, dass an dem Tag sehr viel geflogen wurde.
Das wollen wir am Samstag dann natürlich auch und nachdem wir die Flycard gekauft haben (Optimisten 10 Tage, Pessimisten 2 Tage), stehen wir erwartungsvoll am Startplatz und es ist bereits um 11 Uhr gut thermisch. Da ich der erste Busfahrer bin, ist für mich der tolle Tag erst mal hin. Ich komme dann um ca. 14:00 zum Starten und habe trotzdem noch einen sehr schönen Flug. Für eine größere Strecke reichts nicht mehr, obwohl der Tag das hergegeben hätte.
Die Nachzügler, welche erst am Samstag Nachmittag anreisen wollten, brauchten im dichten Reisverkehr dann die Einen 12 Stunden und Inge mit Nicole haben gegen 18:00 umgedreht, nachdem sie nach ca. 8 Stunden Fahrt und Stau im Schnee kein Weiterkommen mehr gesehen haben. Schade.
Der Sonntag erwartet uns mit einem super Wetter. Wieder ist es schon früh gut thermisch und die Basis richtig hoch für den Monte Grappa. Alle sind in der Luft, aber es ist wieder sau kalt. Nach dem letzten Flug am Nachmittag zieht schon die Front rein und starker Westwind zwingt uns zu einer schnellen Landung. Im gleichen Maße konnten schon vorher abenteuerliche Starts mit gestreiften Bäumen und abgerissenen Ästen beobachtet werden.
Der Montag begrüßt uns mit dichter Bewölkung und es ist noch kälter. Ich wusste gar nicht, dass so was in Bassano überhaupt geht. Ein paar aus der Gruppe fahren hoch für einen Abgleiter. Was dann zwei Stunden später folgte waren 2 Tage mit zuerst dichtem Schneefall und dann Regen. Wir vertreiben uns die Zeit mit Einkaufen, Kaffee trinken und Wandern.
Der Mittwoch brachte wieder besseres Wetter. Wir haben einige Zeit nach einem Startplatz am Monte Grappa gesucht, der überhaupt zugänglich war in dem dicht verschneiten Berg. Dabei hat sich überraschender Weise der allgemeine Südstartplatz am als besten geeignet heraus gestellt, weil die ca. 20cm Schnee sehr gut als Stehhilfe am Hang geeignet waren. Erst am Nachmittag, als der Schnee anfing zu schmelzen, wurde es rutschig. Mit gemeinsamer Hilfe haben wir auch jeden Schirm (der flugwilligen Teilnehmer) der Gruppe in die Luft gekriegt und wider Erwarten fanden wir sanfte, zuverlässige Thermik, die uns wunderschöne Flüge in einer für mich völlig neuen, verschneiten Landschaft bescherte.
Am Donnerstag war schon ein Teil des Schnees weg geschmolzen. Leider war der Himmel recht gut abgeschattet. So gab es anfangs zwar Thermik, aber die recht schwach und sich oben zu halten war sehr schwierig. Die Abschattung lößte sich nach 13:00 Uhr auf und dann gings wieder richtig gut. Dazu kam noch, dass es einiges wärmer wurde und ich nicht mehr wegen halb erfrohrener Finger landen musste :-)
Ähnlich sah es am Freitag aus. Nur war diesmal die Anfangsthermik etwas besser und schon kurz nach 11:00 Uhr konnte man sich mit etwas Hartnäckigkeit gut halten. Auch diesmal lößte sich die Abschattung am Nachmittag auf und die Thermik gab nochmal Gas.
Am Samtstag fuhren alle wieder nach Hause. Nur Martin gönnte sich noch einen Flug bei besser werdenden Bedingungen.Fazit:
- Wieder mal eine tolle Truppe mit viel Spass in überschaubarer und damit für den TO weniger stressigen Größe.
- Wesentlich besseres Wetter und schönere Flüge als erwartet. Man soll halt Bassano nie unterschätzen. Aber Dank der schlechten Vorhersage war sehr wenig los
- Wieder mal eine tolle Bewirtung bei Gonda und in der Abbazia.
Zum Fotoalbum gehts hier...