20140615

[Duddefliecher] Arbeitseinsatz für den Wald

source: Duddefliecher


Flugtag mal anders: während sich bei Frühlings-Sonne und schönen Cumuli die Vögel in die Höhe schraubten, haben wir einige Kilometer Dachlatten, einige tausend Nägel verarbeitet und anschließend das Holz in den Wald zurück gebracht. Zum Schutz junger Bäume. Es gibt ja im Pfälzer Wald noch nicht genug.

Immerhin passt die Forst-Unterstützungs-Aktion gut zu unseren anderen ökologischen Aktivitäten. Schließlich haben wir, die Duddefliecher, in jüngster Zeit die wertvollen Freiflächen-Biotope inmitten des Riesenwaldes erweitert. Hier gibt's inzwischen bestes Frischgras-Futter für das Rotwild, tummeln sich bunte Schmetterlinge und finden sich prächtige Blumen.

Und die Touristen haben ganz nebenbei endlich mal Aussicht auf die schöne Landschaft. Sogar ohne in die Luft zu gehen. Wenn das kein Nachhaltiges Engagement für die schöne Pfalz ist!

Bilder vom Arbeitseinsatz am 26. April 2014

 

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[Duddefliecher] Bericht zum Arbeitseinsatz vom 26.04.2014

source: Duddefliecher


Hier einige Zahlen und Daten zum Arbeitseinsatz 26.04.2014 

Bau der ersten Gatter.   

Zum Arbeitseinsatz gemeldet 10 Leute, gekommen sind 16 Leute, die da waren:   

Andreas Pfeiffer, Markus Minges, Paul Prieur, Walter Becker, Martin Dierlof, Wolfgang Reuter, der Mann an der Säge, dessen Name ich vergessen habe, Günter Oswald, Holger Grimm Robert Böspflug, Werner Kirchner, Martin Laible Thomas Latzel, Karl Peter Armbruster, Detlef Richtner, Axel Grübner. 


Hoffentlich habe ich keinen vergessen.   


3710 m Gatter wurden kleingeschnitten. 4770 m Gatter wurden verarbeitet. Daraus wurden innerhalb von 4,5 h 155 Stück Gatter mit jeweils 8 Querlatten, 3 senkrechten Latten und 24 Nagelstellen. 

Vorgesehen für diesen Arbeitseinsatz waren 100 Gatter, also haben wir für die Nächste Aktion etwas Luft. Die geforderten 100 Gatter wurden zum Förlenberg gefahren und bei der Schonung abgeladen. 

Von meiner Seite Danke an die Lattenträger, Werkzeugbereitsteller, Kleinschneider, Nagelterminatoren, Krummklopfer, Gatterdreher, Auflader, Fortfahrer und im Waldablader. Ihr wart ein Superteam. 


Noch was für die Windenflieger: Ich gelobe ich werde nie mehr die Winde in Frage stellen.   


Und zum Schluss noch was in eigener Sache als neuer Geländewart. Ich weiß seit gestern Gleitschirmflieger sind antialkoholische Vegetarier. Ich werde in Zukunft für mehr Softdrinks und Brot sorgen. Wer braucht schon Wurst und Bier. 


Mit vergattertem

Gruß Bernhard    




[1.PCS Parafly Club] Norma - Den Frühling einholen 10.-18.4.2014

source: 1.PCS




Teilnehmer (v.l.n.r.) stehend: Detlef (Gast), Martin (TO), Markus, Reiner, sitzend: Frank, Holger Hans


Das Verteilen von 7 Fliegern inklusive z.T. doch noch recht voluminösen Packsäcken und Wochengepäck auf 2 Autos klappte ebenso problemlos wie das (fast) pünktliche Losfahren gegen 6 Uhr früh. Die Fahrt lief problemlos und ab dem Brenner hatten wir, wie es sich gehört, auch noch bestes "italienisches" Frühlingswetter.

Wir waren so zeitig in Norma, dass Zeit genug war für erste (von seeeehr vielen) Fotosessions sowie dem Besuch der und Erläuterungen zu den Lande-Alternativen. Einige Schirme am wolkenlosen Himmel bestärkten uns in unserer ohnehin schon optimistischen Wetter-, Wind- und Flug-Erwartungshaltung.

Nach Zimmerverteilung, Bettenbau und obligatorischem Einloggen ins WLAN musste dann nicht mehr lange auf das Öffnen der örtlichen Lokale gewartet werden. Auf dem Weg dahin erlebten wir noch einen Bilderbuchsonnenuntergang und fantastische Ausblicke in die Ebene bis weit aufs Meer bei ungewöhnlich klarer Luft (später erfuhren wir, dass es an dem Tag lange geregnet hatte und danach "falscher" Wind jeglichen Dunst verblasen hatte).

Am nächsten Morgen ohne Umweg über den ohnehin hoffentlich selten zu benutzenden Landplatz am Bergfuß gleich direkt zum Start. Bei bestem Wetter gleich das Gruppenbild "abgehakt" und die Einweisung fürs Toplanden durchgeführt. 3 Teilnehmer waren noch nie vorher irgendwo topgelandet und hörten den Hinweisen der alten Normalesen / Toplander daher genau zu (ok, relativ genau ...).

Kurz danach starteten die Ersten und (fast) alle kamen über Startniveau hoch und flogen mit der Höhe auch gleich mal zur Stadt Norma rüber. Auch die ersten Toplandungen wurden versucht bzw. erfolgreich durchgeführt.


Der Wind nahm an Stärke und Böigkeit zu. Die Wolken wurden dichter und leider auch dunkler. Starten wurde schwieriger. Allerdings das Runterkommen auch. Die recht tiefhängenden Wolken zogen über km einfach überall. Ungewöhnliche Flugrouten weit vor der Kante ergaben sich. Etliche, so auch Frank, flogen "außen herum" mit recht geringer Höhe rüber nach Sermoneta . Andere flogen, immer im Randereich der Wolken und somit recht weit von der Kante weg, also "im Flachen", Richtng Cori oder im Bereich von Ninfa bzw. dem Tal-Landeplatz. Wollte man Toplanden musste man weit außen Höhe abbauen und sehr tief anfliegen.


Mit leichter Variation der Grautöne, der Windrichtung und -stärke sowie gelegentlichen kurzen Schauern liefen auch die nächsten Tage in ähnlicher Weise ab. Aus Toplande-Rookies wurden routinierte Toplander. Auch das z.T. durchaus anspruchsvolle Starten klappte täglich besser. An 4(bis 5) Flugtagen gelangen 7 bis 15 Flüge pro Teilnehmer. Viele davon über eine Stunde lang und "natürlich" topgelandet. Frank erreichte Seeze, schaffte es aber nicht ganz zurück zum Startplatz. Martin war an Cori vorbei schon in Sichtweite von Rocca Massimo, vergaß in der Euphorie aber, auf die Umgebung zu achten und kam daher in ein (durchaus vorhersehbares) massives Abwindband. Eine - an dem Tag machbare - Rückkehr war trotz flächig ziehender Wolken damit erledigt ... 


Abends wurden verschiedene Lokale getestet oder selbstgekochte Spezialitäten wie Linsen, Spätzle und Saiten oder Tortellini mit Käsesahnesoße verzehrt. Natürlich begleitet durch Perroni-Landebier (pur oder mit Sprite) und verschiedene Rotweine.
Der obligatorische Ausflug nach Rom fand statt, obwohl die Regionalbahn einfach so mal eben komplett den Betrieb einstellte. Endlich wurde auch das im Hausflur auf einem Poster abgebildete "Dubrovnik Lazios", das Städchen Gaeta, erstmals real besichtigt. Und der markante Felsklotz Monte Circeo wurde wieder einmal er- und überstiegen.

Was gibt es sonst zu erwähnen? Von wegen "Fliegerkammeraden", ein "Geier" (evtl. ein Falke oder eine kleinere Bussard-Variante) griffen einen Schirm mehrfach an. Resultat: 12 (!!) Löcher an der Eintrittskante :-(
Wenn es überall hoch geht, ist das nicht wirklich angenehm. Speziell wenn die Wolkenunterkante weit unten (bei max. 1.100 m) ist. Ninfa-Oliven waren mehrmals der very-low-safe-Retter. Ein Kaltluftausfluß kommt ohne Vorwarnung rasend schnell und gewaltig und reißt u.a. auch Windfahnen ab! Landen bei bzw. in Kiwi-Plantagen kann ohne Schramme an Mensch, Schirm und Kiwi-Plantage klappen. Abgewinkelte Armhaltung und "Anbeten" der Türe hinter der der WLAN-Router steht, ersetzt eine gebrochene WLAN-Antenne. Hat denn ein Samsung S4 unbegrenzt Speicher? (so viele Fotos und Videos wie damit vom PCS-Geheimagent Harry Hirsch gemacht wurden ...)

Fazit: Das (touristische) Wetter war klasse, ok, etwas kühler als erwartet war es schon. Die Flugausbeute war trotz blöder Nordost-Adria-Hoch-Lage ordentlich, aber klar schlechter als nach den Vorhersagen erhofft/erwartet. Alle Teilnehmer und (fast) alle Schirme sind heil heimgekommen. Die Stimmung in der Truppe war sehr gut. Trotzdem - und obwohl es schon einige Interessenten für ein Norma in 2015 gibt - denkt der TO über die Vor-Oster-Alternaive Meduno nach (evtl. dann im Wechsel mit Norma).

Martin


Ein Teil der unzähligen Fotos kann hier angesehen werden.

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[Teufelsflieger] Attraktion Teufelslflieger

source: Teufelsflieger




Der Drachen- und Gleitschirmclub Loffenau erfreut sich anhaltendender Attraktivität:

2013 traten dem Verein 13 Neumitglieder bei, 2014 sind es bereits wieder 6 Zugänge.
 

Wir freuen uns über diese Entwicklung und heißen alle "Jung-Teufel/-innen" recht herzlich willkommen.

Wir wünschen Euch eine harmonische Integration in das Team an der Teufelsmühle